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Urheberrecht in der Schule

  • verfasst von: Keine Kommentare vorhanden
    Letzte Änderung: Mai 20, 2010

    Urheberrechtlicher Schutz entsteht mit der Schaffung eines Werkes. Eine gewisse Schöpfungshöhe ist notwendig, nicht alles ist urheberechtlich geschützt.

    Die Wiedergabe ist öffentlich, wenn sie für eine Mehrzahl von Mitgliedern der Öffentlichkeit bestimmt ist.

    Beispiel: Schulklasse (keine Öffentlichkeit)

    => Grundsätzlich keine Vervielfältigung erlaubt, eine Ausnahme ist jedoch die sog. Privilegierung von Bildungseinrichtungen §56 Abs. 3 Urhebergesetz

    „Zulässig ist es, Vervielfältigungsstücke von kleinen Teilen eines Werkes, von Werken von geringem Umfang oder von einzelnen Beiträgen die in Zeitungen oder Zeitschriften erschienen sind oder öffentlich zugänglich gemacht worden sind, zum eigenen Gebrauch:

    Im Schulunterricht in nicht gewerblichen Einrichtungen der   Aus- und Weiterbildungen sowie in Einrichtungen der  Berufsbildung in der für eine Schulklasse erforderlichen Anzahl

    oder

    für staatliche Prüfungen und Prüfungen in Schulen, Hochschulen,  in nicht gewerblichen Einrichtungen der Aus- und Weiterbildung sowie in der Berufsbildung in der erforderlichen Anzahl.

    ==>  Diese Norm erlaubt die Vervielfältigung zum Zwecke des  Unterrichtsgebrauches

    –          kleine Teile des Werkes = 10- max. 20% des Originalwerkes

    –          der kleine Anteil muss zum Gesamtwerk „unbedeutend“ sein

    –          Auf das Maß der geistigen Arbeit kommt es nicht an

    –           Keine Vorräte von Materialiensammlungen! Nicht mehr als Klassenbedarf kopieren.

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