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Organisationsstruktur eines Großhandelsbetriebs

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    Letzte Änderung: Mai 20, 2010

    Frage 1. Wovon ist der Organisationsaufbau eines Betriebes abhängig?

    Der Organisationsaufbau ist von den Mitarbeitern einer Organisation abhängig und davon, wie Arbeitskräfte und Sachmittel eingesetzt werden.  Auch von der Größe und Art des Betriebes abhängig. Die Organisation zeigt im Idealfall Eigenschaften wie Stabilität, Elastizität und Gleichgewicht.

    Frage 2. Erklären Sie das Funktions- und Objektprinzip

    Aufbauorganisaton:

    Objektprinzip: Die Abteilungen werden nach Objekten der Arbeit, z.B. nach Produkten gegliedert.
    Funktionsprinzip: Aufgaben werden vereint. Abteilungsbildung orientiert sich an den Aufgaben.

    Die zweite Unternehmensebene ist gegliedert bei dem  Funktions- oder Verrichtungsprinzip nach Aufgaben: Typischerweise:

    -         Geschäftsleitung

    • Einkauf
    • Produktion
    • Lager
    • Verkauf
    • Verwaltung
      • Personal
      • Finanzen
      • Buchhaltung

    Beim Objektprinzip nach Produktion oder Produktionsbereichen:

    -         Geschäftsleitung

    • Handys
      • Einkauf
      • Vertrieb…
    • Notebooks
    • Zubehör

    Frage 3. Worin besteht der Unterschied zwischen einer Abteilung und einer Stelle

    Eine Stelle bezeichnet die kleinste organisatorische und funktionsfähige Einheit in einem Unternehmen. Die Stelle ist letztendlich der Wirkungsbereich einer einzelnen Arbeitsperson. Mehrere zusammengehörende Stellen bilden dann eine Abteilung.

    Frage 4. Warum ist es sinnvoll eine Stelle möglichst genau zu beschreiben?

    Da eine Stellenbeschreibung detaillierte Beschreibungen des Aufgabenbereichs aufweisen. Desweiteren kann man die Stelle vorab in die Unternehmensstruktur einordnen. Darüberhinaus erfährt man direkt, welche Sonderqualifikationen ggf. notwendig sind.

    Frage 5. Was verstehen Sie unter Hierarchie und Instanz

    Weisungssysteme – Wer hat wem was zu sagen

    Beziehungen zwischen Vorgesetzen und Untergebenen werden im Weisungssystem geregelt.  Stellen, die anderen Stellen Weisungen erteilen dürfen, werden Instanzen genannt. Mitarbeiter werden genannt, die Anweisungen bekommen können, Vorgesetzte werden genannt, die jmd. Anweisungen erteilen können. Je nach Firmengröße entsteht ein Weisungssystem das Hierarchie genannt wird.

    Frage 6. Warum wird das Liniensystem in größeren Unternehmen nicht angewendet.

    Da in größeren Unternehmen die Abteilungen teilweise weit entfernt liegen, besteht die Gefahr von Informationsverlusten aufgrund langer Dienstwege. Außerdem besteht die Gefahr von Fehlentscheidungen, da einzelne Führungskräfte die gesamte Konzerngröße nicht überwachen und kontrollieren können.

    Frage 7. Welche Bedeutung haben Stabsstellen?

    Stabsstellen haben die Funktion den einzelnen Instanzen beizustehen, sie in Ihren Aufgaben fachspezifisch zu unterstützen. Dies hat den Vorteil, dass Entscheidungen verbessert werden, die letzte Verantwortung jedoch die Linienstelle trägt. Der Grundsatz der einheitlichen Auftragserteilung ist erfüllt, als auch der Grundsatz der Arbeitsteilung.

    Frage 8.  Welche Vorteile hat das Stabliniensystem gegenüber dem reinen Liniensystem?

    Entlastung der Führungsspitz
    gut vorbereitete Entscheidungen
    Eindeutige Weisungsbefugnis

    Frage 9.  Nennen Sie Beispiele für Abteilungen, Stellen und Stabsstellen Ihres Ausbildungsbetriebes.
    Betriebssteuerung, Leitung Betriebssteuerung, ,

    Frage 10. Beschreiben Sie den Unterschied zwischen Einlinien- und Mehrliniensystem.

    Anweisungen von einer übergeordneten Stelle
    nur ein Vorgesetzter
    keine Überforderung der Vorgesetzten

    Anweisungen von mehreren Stellen
    Überforderung der Vorgesetzten

    Einliniensystem:

    Vorteile

    • Straffe, übersichtliche Organisation
    • Eindeutige Dienstwege und Verantwortungsbereiche
    • Kein Kompetenzgerangel
    • Gute Kontrollmöglichkeiten für die Vorgesetzten

    Nachteile [Bearbeiten]

    • Starre, zum Teil lange Dienstwege
    • Informationsverfälschung auf langen Dienstwegen
    • Starke Belastung des jeweiligen Vorgesetzten, weil alle Informationen und Entscheidungen von ihm bearbeitet werden müssen
    • Gefahr der Bürokratisierung (Überorganisation)
    • Motivationsverlust bei den untergeordneten Stellen

    Mehrliniensystem

    Vorteile

    • Spezialisierung der Leitung durch Funktionsverteilung
    • Hohe Problemlösungskapazität
    • Direkte Weisungs- und Informationswege
    • Betonung der Fachautorität
    • Übungsvorteile und kürzere Anlernzeiten

    Nachteile

    • Gefahr von Kompetenzkonflikten
    • Großer Bedarf an Leitungskräften
    • Probleme bei der Abgrenzung von Zuständigkeiten

    Frage 11. Wodurch unterscheiden sich die verschiedenen Liniensysteme von

    Der divisionalen Organisation

    • Nach Produkten, Produktgruppen oder Sparten wird das Unternehmen strukturiert

    Der Matrixorganisation

    Eine Matrixorganisation ist ein mögliches Strukturprinzip in der Organisation eines Betriebes, nach der Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten aufgebaut werden können. Dabei werden zwei Leitungssysteme miteinander kombiniert. Die Mitarbeiter stehen in mehreren Weisungsbeziehungen, z.B. sind sie den Leitern der verrichtungsbezogenen Abteilungen Beschaffung, Produktion und Absatz und gleichzeitig den objektbezogenen Produktmanagern unterstellt. Eine Matrixorganisation ist damit eine Form der Mehrlinienorganisation.

    Vorteile [Bearbeiten]

    • Als Vorteile können unter anderem genannt werden: kürzere Kommunikationswege, die flexible Berücksichtigung von wettbewerbsrelevanten Aspekten, die Spezialisierung der Leitungsfunktion bei gleichzeitiger Entlastung der obersten Unternehmensleitung, Problemlösungen unter Berücksichtigung unterschiedlicher Standpunkte und der Vorrang der Sachkompetenz vor der hierarchischen Stellung sowie die Förderung von Teamarbeit.

    Nachteile [Bearbeiten]

    • Die Gefahr von Kompetenzkonflikten, Machtkämpfen und unbefriedigenden Kompromissen, Zurechnungsprobleme von Erfolgen und Misserfolgen, ein allgemeiner Mangel an Transparenz, aufwändige Regelungen der Kompetenzen, hohe Koordinationskosten, ein hoher Kommunikationsaufwand, eine schwerfällige und lang andauernde Entscheidungsfindung, Belastung von Mitarbeitern, ein hoher Bedarf an qualifizierten Managern und die Unsicherheit der Ausführungsstellen infolge der Mehrfachunterstellung zählen zu den Nachteilen dieser Organisation von Stellenbeziehungen.

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