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Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB)

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    Letzte Änderung: November 18, 2009

    § 238 Abs. 1 S.2 HGB,
    § 145 Abs. 1 AO:

    Die Buchführung muß so beschaffen sein, dass sie einem sachverständigen Dritten innerhalb angemessener Zeit einen Überblick über die Geschäftsvorfälle und über die Lage des Unternehmens vermitteln kann.

    Formvorschriften der Buchführung:  
    1. Verwendung einer lebenden Sprache und eindeutig festgelegter Abkürzungen. HGB
    § 239 Abs.1
    2. Eintragungen dürfen nicht so verändert werden,
    dass der ursprüngliche Inhalt nicht mehr feststellbar ist.
    HGB
    § 239 Abs. 3
    3. Führen der notwendigen Bücher und Beachtung
    der Aufbewahrungsfristen
    AO
    § 147
    4. Kasseneinnahmen und –ausgaben sind
    täglich aufzuzeichnen
    AO
    § 146 Abs. 1
    5. Geordnetes Belegwesen.
    Keine Buchung ohne Beleg!
     
    6. Fortlaufende Nummerierung von Büchern,
    Kontenkarten, Belegen
     
       
    Inhaltliche Vorschriften:  
    Die Aufzeichnungen müssen:  
    1. vollständig, richtig, zeitgerecht und geordnet vorgenommen werden HGB §§ 239 Abs. 2, 246
    2. nachprüfbar abgelegt oder gespeichert werden HGB §§ 239 Abs. 4
    3. die Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften HGB §§ 242 ff
       
    Verstoß gegen Gesetz und Grundsätze:  
    1. Schätzung der Besteuerungsgrundlage AO § 162
    2. Freiheitsstrafe oder Geldstrafe, wer Jahresabschlüsse verschleiert oder unrichtig wiedergibt HGB § 331
    3. Bei betrügerischem Konkurs (Bankrott) Freiheitsstrafe StGB § 283

    Buchführung muss wahr und klar sein!

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