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Beweis der Urheberschaft an z.B. einem Foto

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    Letzte Änderung: Mai 20, 2010

    Wer gegen die unberechtigte Nutzung seines Fotos vorgehen will, muss entweder beweisen, dass er das Foto selbst angefertigt hat oder dass er die erforderlichen Nutzrechte an dem Foto besitzt.

    Im Rahmen einer außergerichtlichen Abmahnung wird die Urheberschaft oft nur behauptet. Dies sagt jedoch noch nichts aus, die Beweislast, letztendlich vor Gericht, liegt dennoch beim Abmahner.

    Auch das Abfotografieren fremder Fotos oder das Einscannen fremder Fotos führt selbstverständlich NICHT zur Urheberschaft an den Originalaufnahmen.

    Der Abmahnende benötigt nicht irgendwelche Nutzungsrechte sondern er muss Inhaber der ausschließlichen Rechte an dem Foto sein.

    Wer andere abmahnt, muss vorweisen, dass er Ersteller des Fotos ist, beispielsweise das Originalbild mit erhöhter Auflösung vorweisen. Dieses hat in der Regel nicht der „Dieb“, da meistens Bilder in geringerer Auflösung geklaut werden (z.B. für Zeitung und Internet).

    Hat der Abmahner bspw. nur die Nutzrechte, dann muss dieser die komplette lückenlose Rechtekette von: Fotograf zu Auftraggeber zu ggf. weiteren Sublizenznehmern, fällt ein einziges Glied der Kette weg, ist der Übertragungsvorgang nicht nachvollziehbar und folglich wird die Klage wegen fehlender sog. Aktivlegitimation abgewiesen.

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